Der Bestand an versicherten E-Scootern in Deutschland ist auf 1,66 Millionen gestiegen. Nach Angaben des Gesamtverbandes der Versicherungswirtschaft (GDV) verursachen dabei private Fahrzeuge deutlich weniger Schäden als Leih-Scooter.
Seit 2022 hat sich die Zahl der E-Scooter in Deutschland verdoppelt. Vier von fünf Fahrzeugen befinden sich in Privatbesitz. Während private Nutzer seltener in Unfälle verwickelt sind (6 Haftpflichtschäden pro 1.000 Fahrzeuge), liegt die Schadensquote bei Leih-Scootern bei 13 pro 1.000. Insgesamt registrierten Versicherer 2025 rund 11.700 Haftpflichtschäden, die amtliche Statistik verzeichnete 16.496 Unfälle mit Verletzten, davon 38 Tote.
Die Unterschiede erklären sich durch das Nutzerverhalten: Private Besitzer tragen häufiger Helm, meiden Gehwege und sind erfahrener. Experten fordern daher mehr Aufklärung, etwa zu Alkoholverboten für unter 21-Jährige, sowie bessere Radwege und Kontrollen. Absehbar ist zudem eine Anpassung der Haftungsregeln: Künftig soll für E-Scooter die Gefährdungshaftung gelten, die den Schutz von Unfallopfern stärkt.
Haben Sie Fragen zur Absicherung Ihres E-Scooters oder zu einer privaten Unfallversicherung? Wir beraten Sie gerne.
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